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Vereinsziele 2018-08-12T11:30:12+00:00

Zum Schutz des gesamten Bayerischen Waldes Aufgaben erweitert

 

Raubvögel sind keine Pflanzenfresser und der große Vogel frisst nun mal den kleineren – eine Binsenweisheit. In Frankreich ist beispielsweise die Brieftaube ein anerkanntes Kulturgut, in Deutschland Greifvogelfutter.

Die neue Vorstandschaft der Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes sieht den gesamten Bayerischen Wald und hat deshalb ihre Aufgaben erweitert.
Ein großes Anliegen ist die Erhaltung der Artenvielfalt in Natur und Umwelt von Tieren und Pflanzen in ihren Lebensräumen – so wie es der § 39 der Naturschutzverordnung verlangt. Der Vereinszweck des Bayerwaldschutzvereins als anerkannter und gemeinnütziger Naturschutzverein ist die Natur- und Landschaftspflege!

Zur Ergänzung ein Zitat des Buchautors Frank N. Möller, Hamburg:
„Allen Träumen zum Trotz wird es in Bayern wie in Deutschland immer und unausweichlich um eine Kulturlandschaft gehen. Entsprechend lässt sich Artenvielfalt nur erreichen, wenn ständig mit Umsicht in das Geschehen eingegriffen wird. Den Maßstab dafür dürfen allerdings nicht diejenigen Arten bilden, die sich besonders gut für Werbekampagnen von Naturschutzorganisationen eignen. Vielmehr bedarf es einer Orientierung an wissenschaftlichen Erwägungen, die ständig und selbstverständlich auch mit den Anliegen der Menschen vor Ort in Einklang zu bringen sind.“

Der Bayerwaldschutzverein hat im März 2018 eine Petition auf den Weg gebracht, deren Ziel es ist, die Erhaltung der Artenvielfalt und Ausgewogenheit in der Natur mittels Begrenzung der Population von Raubtieren und Raubvögeln zu erreichen. Diese Petition wurde bis zum 15.08.2018 verlängert.

Einige Gedanken zum Entstehen der Petition:
Raubvögel sind keine Pflanzenfresser und der große Vogel frisst nun mal den kleineren – eine Binsenweisheit. In Frankreich ist beispielsweise die Brieftaube ein anerkanntes Kulturgut, in Deutschland Greifvogelfutter.

In Brandenburg leben derzeit 22 Wolfsrudel und 3 Wolfspaare, für das letzte Wolfsjahr wurden 74 Welpen nachgewiesen; 2017 wurden 870 Schafe, 13 Ziegen, 72 Kälber und 115 Stück Gehege-Damwild von diesen Wölfen gerissen. Dies sind Fakten bezüglich des einst als Kuscheltier dargestellten Wolfes.

Die vorgenannten Beispiele zeigen auf, dass Eingriffe des Menschen in die Natur immer schädlich sind, wenn die Ausgewogenheit missachtet wird, die wieder angesiedelten Raubtiere haben eben keine natürlichen Feinde, deshalb muß umso mehr behutsam mit der Ansiedelung umgegangen werden.

Auch muss man sich um die Wiederansiedlung von fast ausgestorbenen und in unserer Landschaft selten gewordenen Tier- und Vogelarten kümmern.

 

 

 

Durch eine falsche Nationalparkideologie wurden die Wälder zischen Lusen und Rachel auf Generationen hinaus vernichtet. In den Hochlagen des Erweiterungsgebiets (Hochschachten) sind rechtswidrig „Naturzonen“ eingerichtet worden. Die Wälder dort sind weitgehend abgestorben!

Lakaberg ca. 1 Monat nach dem Sturm

Luftaufnahme des Lakabergs ca. 1 Monat nach dem Sturm Kyrill. Die Windwurffläche grenzt sich deutlich sichtbar gegen einen grünen Wald ab.

Die Borkenkäfergefahr hat sich durch die gewaltigen Sturmschäden vom Januar 2007 dramatisch erhöht. Auch die an den Nationalpark angrenzenden Privatwälder sind massiv bedroht! Jede Ausweisung weiterer „Naturzonen“ potenziert diese Gefahr!

Tote Wälder produzieren keinen Sauerstoff! Tote Wälder fördern den Anstieg von CO²! Tote Wälder fördern die Klimakatastrophe!

Die touristische Anziehungskraft des Bayerischen Waldes sind intakte Wälder mit hohem Erholungswert. Wanderer und Erholungssuchende wollen grüne Wälder, in denen sie sich frei bewegen können.

Der Nationalpark ist für die Menschen da!

DESHALB FORDERT DIE BÜRGERBEWEGUNG

  • Keine weiteren Totholzflächen im Natinalpark!

  • Beseitigung der Sturmschäden!

  • Nachpflanzung auf den Kahlflächen!

  • Die Falkensteinwälder müssen erhalten werden!

Kahlflächen durch Borkenkäferbefall und anschließenden Kahlhieben

Der Lackaberg nach Sturmschäden und anschließend ungehindertem Borkenkäferbefall

„Man muss das Gestern kennen, man muss auch an das Gestern danken, wenn man das Morgen wirklich gut und dauerhaft gestalten will“ (Konrad Adenauer)
„Angesichts der Tatsache, dass die Menschheit nicht fähig ist, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, dürfen wir uns in Zukunft keine Fehler mehr leisten“ (Ernst Ferstl)

Der Wald ist unsere Heimat, ist Lebens- und Erholungsraum.

Er braucht Hilfe!

Und er braucht Ihre Hilfe jetzt!

Werden deshalb auch Sie Mitglied in der Bürgerbewegung und kämpfen Sie mit uns für den Schutz des Waldes!

Hier geht es zum Mitgliedsantrag im pdf-Format:  Mitgliedsantrag